Johannes Aigner rast zu 50. Weltcupsieg

Für Johannes Aigner war der heutige Sieg in Saalbach ein ganz Besonderer, nämlich der 50. Weltcupsieg seiner Karriere

© Ski Austria/Derganc

Johannes und Elisabeth Aigner sind auch im heutigen Super-G in Saalbach nicht zu schlagen. Die Geschwister gewinnen jeweils mit ihren Guides Nico Haberl und Elisabeth Aigner die Sehbehindertenwertung.

Für Johannes Aigner war der heutige Sieg ein ganz Besonderer, nämlich der 50. Weltcupsieg seiner Karriere. Dementsprechend groß war die Freude darüber beim 20-jährigen Niederösterreicher: „Es ist sehr toll und eine große Ehre, heute meinen 50 Weltcupsieg feiern zu dürfen. Es ist die Bestätigung für die harte Arbeit, die wir Jahr für Jahr in unseren Sport stecken. Auch wenn es heute richtig schwierig und herausfordernd war. Die Fahrt war nicht perfekt, auch die Konkurrenten hatten teilweise Probleme. Das müssen wir heute nochmal gut analysieren und morgen noch ein letztes Mal voll angreifen.“

Veronika Aigner lobt vor allem die perfekte Strecke hier in Saalbach: „Die Strecke hier in Saalbach ist einfach ein Traum. Es macht richtig Spass, hier Rennen zu bestreiten, weil sich alle voll ins Zeug legen und eine tolle Arbeit machen. Heute war es sehr anspruchsvoll zum fahren, es waren einige Passagen dabei, die man überlegt fahren musste. Ich hatte zwei Fehler drin, aber anscheinend haben die nicht soviel Zeit gekostet. Wir können wieder sehr zufrieden sein mit dem heutigen Sieg.“

Bei den Herren geht zweite Platz an den Engländer Neil Simpson (+0,46sek), Platz 3 drei geht an Giacomo Bertagnolli (ITA). Bei den Damen geht der zweite Platz mit Elina Stary (Guide Stefan Winter) ebenso an Österreich, Dritte wird die Koreanerin Sara Choi.

Stary war bei den beiden Abfahrten in Saalbach noch nicht am Start. Für die erst 19-jährige Kärntnerin sind es nach Steinach erst die zweiten Super-G Rennen in ihrer Karriere, dementsprechend positiv fällt ihr Resümee aus: „Ich bin sehr zufrieden, Saalbach ist nach den Super-Gs in Steinach nochmal eine andere Liga. Im oberen Teil hab ich mich schwer getan, unten im technischen Bereich ist es dann schon richtig gut gegangen. Ich freue mich auf jeden Fall auf morgen, denn da ist noch sehr sehr viel Zeit drin.“

In der Stehend-Wertung der Herren wird Thomas Grochar als bester Österreicher Sechster, Nico Pajantschitsch wird 8. Morgen Samstag steht in Saalbach ein letzter Super-G am Programm.