Bei den Olympischen Winterspielen in Italien 2026 haben gleich drei Athlet:innen aus Niederösterreich gezeigt, was in ihnen steckt. Und sie haben uns allen Gänsehaut geschenkt.
Benjamin Karl von der Sportunion Trendsport Weichberger hat im Snowboard Parallel-Riesentorlauf Gold geholt. Mit 40 Jahren. In vielleicht seinem letzten Olympia-Rennen. Schon am Start war zu spüren: Er will das. Lauf für Lauf wurde er stärker. Im Finale war er voll da.
Im Ziel konnte er seine Gefühle kaum zurückhalten.
Ich habe einfach versucht, jeden Moment zu genießen. Dass es noch einmal Gold wird, hätte ich mir nicht schöner erträumen können.
Auch Katharina Huber von der Sportunion Waidhofen/Ybbs stand ganz oben. Gemeinsam mit Ariane Rädler gewann sie im alpinen Team-Bewerb Gold. Zwei Läufe, ein Ziel. Alles oder nichts. Sie kämpften um jede Hundertstel. Nach dem letzten Schwung war klar: Das reicht für Gold. Man sah ihr an, wie viel ihr dieser Moment bedeutet.
Wir haben uns voll vertraut. Jeder hat für den anderen alles gegeben
Und dann war da noch Jakob Dusek. Ebenfalls von der Sportunion Trendsport Weichberger. Snowboard Cross ist schnell, hart und manchmal brutal. Genau dort hat er Bronze geholt.
Nach einem schwierigen Jahr mit einer Verletzung war das keine Selbstverständlichkeit. Im Finale kämpfte er bis zur letzten Kurve und hat einfach alles geben.
Im Ziel riss Jakob Dusek die Arme hoch.
Ich habe nie aufgehört daran zu glauben. Diese Medaille bedeutet mir so viel.
Zwei Mal Gold. Ein Mal Bronze.
Drei Athlet:innen aus Niederösterreich, die gezeigt haben, was möglich ist, wenn man an sich glaubt und nicht aufgibt.
Die erste Woche dieser Olympischen Spiele war voller Emotionen. Und sie macht Lust auf mehr.