Dorfmeister sei aber nicht nur wegen ihrer Weltcupsiege und WM-Titel ein Vorbild. „Du bist eine ganz große Niederösterreicherin, fest in unserem Bundesland verwurzelt, die ihre Bodenhaftung nie verloren hat und vor allem bist du ein großes Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen“, betonte die Landeshauptfrau. Sie sprach vom Weg von den ersten Schwüngen am Unterberg über die Skihauptschule Lilienfeld – an dieser Stelle hob Mikl-Leitner ihren Vorgänger, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll hervor: „Du hast bei unserer Michi den richtigen Riecher gehabt und sie mit der Umbenennung zur ,Michaela Dorfmeister ´Schule zu einem noch größeren Vorbild für unsere jungen Talente gemacht.“
Die Erfolgsgeschichte von Michaela Dorfmeister sei der Grund, warum Niederösterreich ganz bewusst in Breiten-, Nachwuchs- und Spitzensport investiere, führte die Landeshauptfrau aus. „Wir wollen Familienskiland Nummer eins bleiben, Chancen schaffen und Talente fördern, und du bist dafür die Richtige, weil du junge Menschen motivierst und förderst. Danke für deine Verbundenheit.“
Michaela Dorfmeister sprach unter anderem über die Tage zwischen ihren beiden Goldmedaillen. „Das hätten vier Tage sein sollen, wegen Schneefalls wurde das Rennen aber verschoben und es sind fünf Tage geworden – wenn ich das gewusst hätte, hätte ich meine erste Medaille noch mehr gefeiert“, erzählte sie. Auf die Frage, wie ihr Doppel-Olympiasieg ihr Leben verändert habe und ob es schwer sei, nach einem solchen Erfolg auf dem Boden zu bleiben.