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Die Nacht der „Rutscher“: SC Göstling-Hochkar trotzt dem Wintereinbruch

Schneesturm am Hochkar – SC Göstling-Hochkar bringt trotzdem zwei FIS-Slaloms ins Ziel. Mit 85 Helfern und 10 unermüdlichen Rutschern im Nachteinsatz gelang es dem Team, trotz extremen Winterwetters zwei Rennen an einem Tag erfolgreich durchzuführen.

Trotz tief winterlicher Bedingungen und einer äußerst ungünstigen Wetterprognose konnten am Donnerstag, dem 26. März 2026, beide geplanten FIS-Herren-Slaloms erfolgreich in Göstling am Hochkar durchgeführt werden. Aufgrund der angekündigten massiven Neuschneemengen und Sturmböen entschied das OK-Team kurzfristig, die für 26. und 27. März vorgesehenen Rennen an einem einzigen Tag auszutragen.

Herausfordernde Bedingungen – perfektes Teamwork

Die Hochkar-Bergbahnen hatten die Rennstrecke bereits am Wochenende gemeinsam mit Rennleiter Matthias Tippelreither sorgfältig präpariert. Der alte, „taube“ Grießschnee wurde entfernt, sodass eine kompakte und tragfähige Unterlage entstand.

Am Mittwochabend setzte wie prognostiziert intensiver Schneefall ein. In der Nacht zum Renntag arbeiteten zehn engagierte Helfer des Schiclubs unermüdlich daran, die großen Neuschneemengen von der Piste zu räumen.

Dank des rund 85-köpfigen freiwilligen Helferteams des Schiclubs Göstling-Hochkar sowie der Unterstützung von Trainern und Athleten konnten beide Slaloms schließlich pünktlich um 9 Uhr gestartet und reibungslos durchgeführt werden. Die Jury bestand aus Rennleiter Matthias Tippelreither, ÖSV-Schiedsrichter Benjamin Prantner und der FIS-Technischen Delegierten Jana Palovicova aus der Slowakei.

Stark besetztes Starterfeld trotz Wetterkapriolen

Obwohl sich das Teilnehmerfeld aufgrund der Wetterlage etwas reduzierte, waren beide Rennen hochkarätig besetzt – zahlreiche Europacupläufer nutzten die Gelegenheit, ihre FIS-Punkte zu verbessern.
 
Für Niederösterreich gingen an den Start:
Bastian Bayer (2009), Dominic Berger (beide SC Göstling-Hochkar), Stephan Besendorfer, Thomas Heigl (beide Sportunion Waidhofen), Kilian Webel (WSV Pernitz Unterberg) und Christoph Ochenbauer (Academy1.at) 
 

Ergebnisse

1. FIS-Slalom – Start 9:00 Uhr

Sieger: Carrick-Smith Luca (GBR) 2. Platz: Jakob Eisner (AUT) 3. Platz: Fabio Walch (AUT)

Beste Niederösterreicher:
10.  Platz: Bastian Bayer
12.  Platz: Kilian Webel
19.  Platz: Stephan Besendorfer
21.  Platz: Christoph Ochenbauer
Ausgeschieden: Dominic Berger, Thomas Heigl
 

2. FIS-Slalom – Start 12:00 Uhr

Sieger: Jakob Eisner (AUT) 2. Platz: Ralph Seidler (AUT) 3. Platz: Fabio Walch (AUT)

Beste Niederösterreicher:
17.  Platz: Kilian Webel
18.  Platz: Bastian Bayer
28.  Platz: Christoph Ochenbauer
Ausgeschieden: Dominic Berger, Thomas Heigl, Stephan Besendorfer
 

Siegerehrung und Dank

Die Siegerehrungen beider Rennen fanden um 14 Uhr bei starkem Schneefall an der „Siegerwall“ vor der Karhütte statt. Die Preisvergaben übernahmen Rennleiter Matthias Tippelreither, Schiedsrichter Benjamin Prantner, FIS-Delegierte Jana Palovicova, LSV NÖ-Präsident Wolfgang Labenbacher sowie Mag. Veronika Nutz, Geschäftsführerin der Hochkar-Bergbahnen.

Eine so großartige Durchführung bei diesen widrigen Bedingungen schaffen in Österreich nicht viele Vereine, aber eben Göstling mit seinem erfahrenen Team.

Benjamin Prantner ÖSV- Sportkoordinator im Nachwuchsreferat 

Auch FIS-Delegierte Jana Palovicova gratulierte dem Schiclub zur erneut hervorragenden Organisation. Sie kennt das Team bereits seit den Masters-Weltmeisterschaften 2014 und lobte dessen Professionalität. LSV-NÖ-Präsident Wolfgang Labenbacher sprach dem Schiclub Göstling-Hochkar großen Dank für die professionelle Durchführung der Rennen aus. Für die Athleten boten die FIS-Slaloms eine wichtige Chance, ihre FIS-Punkte zu verbessern.

Danke an den SC Göstling-Hochkar, der einer der verlässlichsten Veranstaltervereine in NÖ ist. 

Wolfgang Labenbacher LSV NÖ Präsident

Schiclub-Obmann und Organisationsleiter Robert Fahrnberger bedankte sich herzlich bei Jury, Trainern, Athleten und dem großen Team freiwilliger Helfer. Besonderer Dank galt den Partnern Sportland NÖ, der Gemeinde Göstling, den Tourismusdestinationen Ybbstaler Alpen und Mostviertel sowie den Hochkar-Bergbahnen.

Ebenso würdigte er die Unterstützung der zahlreichen Sponsoren, darunter: Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien AG, Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel, SAR Anlagenbau, Hopferwieser + Steinmayr Installations GmbH, EVN AG, Metall Recycling Mü-Gu GmbH, Lyynx-Consulting, Fischer Entsorgungs- & Transport GmbH sowie FSE Brandschutz GmbH. Erst durch diese Unterstützung wurde die Durchführung der beiden FIS-Slaloms finanziell möglich.

Ausblick

Der Wunsch des Schiclubs Göstling-Hochkar für kommende Rennen: Bitte kein solches „Sauwetter“ mehr.


Für den Schiclub Göstling-Hochkar Robert Fahrnberger Obmann und Organisationsleiter